„Ganymed-Recording“

Orchester Suite nach dem Gedicht von Friedrich Hölderlin in 8 Parts

1 Kahle Ufer
2 Alter Geist
3 Der Gefesselte
4 Spielend
5 Nabel der Welt
6 Der Linkische (with Baritone)
7 Himmlisches Gespräch
8 Ganymed

1 Bare shore
2 Old ghost
3 The shackled man
4 Playing
5 Navel of the world
6 The Linkian (with Baritone)
7 Heavenly Conversation
8 Ganymede

Recording with Anthony Anderson, Washington D.C.
„I love music with my whole heart and have given it my all in each step that I’ve been permitted to take forward in it.“

Kennst drunten du vom Vater nicht die Boten!
Ganymed, Ganymed!
Denkst nicht der Gnade du, wenn´s an den Tischen die Himmlischen dürstet?
Was schläfst du Bergsohn? Liegest in Unmut, schief! Und frierst am kahlen Ufer.
Denkst nicht der Gnade du! Der Linkische schlief!
Im Zorne nun eilt der Linkische.
Bei des Fremdlings besondrer Stimme stehen die Herden auf.
Es regen sich die Wälder, es hört tief Land den Stromgeist fern.
Und schaudernd regt im Nabel der Erde der Geist sich wieder!
Ganymed!
Der Frühling kömmt. Und jedes in seiner Art blüht.
Himmlisch Gespräch ist sein – nun.

Do you not know the messengers from the father below!
Ganymede, Ganymede!
Do you not think of mercy when the heavenly ones thirst at the tables?
Why sleepest thou son of the mountains? Lying in displeasure, crooked! And freeze on the bare shore.
Think not of mercy! The leftist slept!
In anger now the leftist hastens.
At the stranger’s special voice herds rise.
The forests stir, the deep land hears the river spirit far away.
And shuddering in the navel of the earth the spirit stirs again!
Ganymede!
Spring is coming. And each in its own kind blooms.
Heavenly talk is his – now.

Translated with DeepL.com (free version)

„Komm ins Offene“

Die erste komplette Hölderlin-Vertonung!
für Klavier und Baritonstimme
„Komm ins Offene“ oder „Der Gang aufs Land“
Das berühmte Text-Fragment Friedrich Hölderlins (1801)
Wikipedia

Bild: Der Komoponist in den Appalachian Mountains, West Virginia, USA, 2024

Der Gang aufs Land. An Landauer ist eine Elegie von Friedrich Hölderlin. Obwohl unvollendet, ist sie berühmt geworden, schon wegen ihres die Sehnsucht vieler Menschen spiegelnden Eingangs-Anrufs: „Komm! ins Offene, Freund!“


Bild: Der Komponist in den Appalachian Mountains, West Virginia, USA, 2023

„Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute
Nur herunter und eng schließet der Himmel uns ein.
Weder die Berge sind noch aufgegangen des Waldes
Gipfel nach Wunsch und leer ruht von Gesange die Luft.
Trüb ists heut, es schlummern die Gäng’ und die Gassen und fast will
Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.
Dennoch gelinget der Wunsch, Rechtglaubige zweifeln an Einer
Stunde nicht und der Lust bleibe geweihet der Tag.“

„Ganymed“

Orchester-Suite mit Bariton Singstimme in 8 Teilen nach dem gleichnamigen Gedicht von Friedrich Hölderlin aus „Nachtgesänge“ 1803

1 Kahle Ufer
2 Alter Geist
3 Der Gefesselte
4 Spielend
5 Nabel der Welt
6 Der Linkische
7 Himmlisches Gespräch
8 Ganymed

„Was schläfst du, Bergsohn, liegest in Unmut, schief,
Und frierst am kahlen Ufer, Gedultiger!
Denkst nicht der Gnade du, wenns an den
Tischen die Himmlischen sonst gedürstet?“

Vocal und Piano

Hier Auszüge der Partituren. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne die kompletten Noten zu.

Kompositionen von Damian Maria Rabe zum Thema klassische Gesang zu Piano.

Gedichte von Hermann Allmers, dem „Marschendichter“

Feldeinsamkeit

Bariton und Piano

Hölderlin-Vertonung:
„Komm ins Offene“ oder „Der Gang aufs Land“ mit dem berühmten Text-Fragment Friedrich Hölderlins. https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Gang_aufs_Land._An_Landauer

Stefan Zweig Liederzyklus

Wassernot

Drei Vertonungen über Lyrik von Stefan Zweig (1881-1942) für Sopran- und Tenorstimme & Piano-Trio mit Oboe und Cello
Obwohl Zweig, nur sieben Jahre jünger als Hugo von Hofmannsthal, gehört er literaturhistorisch schon der folgenden Generation an und verkörpert gleichsam eine ‚Post-Wiener Moderne‘, was sich in seinem lyrischen Werk sprachlich niederschlägt.

mit Hannah Notbrock – Sopran und Julian Briem – Tenor, Hamburg

Abendgesang
Nocturno
Alte Paläste

Franz Werfel Liederzyklus „Abschied“

Fünf Gedichte von Werfel für Piano, Cello & Altstimme

Werfel (1890-1945) schrieb Zeit seines Lebens unzählige Gedichte. Für ihn stand die Lyrik immer im Vordergrund. D.M. Rabe hat fünf, eher seltene und zu Werfels Lebzeiten teilweise nicht erschienene und titellose Gedichte ausgewählt.

1 Abschied 2 Der Alldurchkreiste 3 Lied von der Erhabenheit 4 Pierrots 5 Riese der Trauer

Abschied