„Triptychon“ Klarinetten-Quartett

„Triptychon“ ist nach dem Bild „Großstadt“ von Otto Dix verfasst, ein größer angelegtes Werk, gewidmet Wolfgang Kornberger, Bass-Klarinettist der „Vienna Clarinet Connection“
Besetzung: 3 Klarinetten und Baßklarinette

Metropolis (German: Großstadt) is a triptych painting by the German artist Otto Dix, executed between 1927 and 1928. The painting depicts three nighttime city scenes from the Weimar Republic. The painting belongs to the Kunstmuseum Stuttgart since it was bought from the artist’s estate in 1972. The main topic of the triptych is the different aspects of the nightlife in a German big city of the golden twenties. The themes of the painting are femininity, decadence and sexuality in the modern city. The art professor Marsha Meskimmon has written how the war veterans are „shown weakened in every way by the aggressive sexuality of Weimar women. Both the economic and sexual bargaining power rests with the demonized whores of modernity.“

1 Lumpenproletariat
2 Bettelnde Stümpfe mit Hund
3 Huren-Karneval
4 Shimmy mit Saxofon
5 Totentanz
6 Hure Babylon mit Brokat
7 Aufmarsch der Kokotten
8 Gruß des Krüppels
9 Säulen-Groteske

Lumpenproletariat
Bettelnde Stümpfe mit Hund
Huren-Karneval
Shimmy mit Saxofon
Totentanz
Hure Babylon mit Brokat
Aufmarsch der Kokotten
Gruß des Krüppels
Säulen Groteske

„Sidney“ Hornkonzert

Der Hornistin Kartini Suharto-Martin, gebürtig aus Sidney, Australien, hat Damian Maria Rabe ein Konzert geschrieben für Horn, Baßklarinette, Cello und Klavier. Erscheint in Kürze auf dieser Seite (Okt 2022)

Rhapsodie für Horn und Holzbläser

„Paradiesgärtlein – Rhapsodie für Horn und Holzbläser“ ist eine Komposition von 10 Musikstücken, verfasst im Dezember 2020.
Die Lieder, erzählende Charakterstücke, drücken meist heroische Gedanken aus und sind voll von
breiten, majestätischen Melodien und brillanten Passagen. Die musikalischen Themen der
Rhapsodie sind lose miteinander verbunden.

Besetzung Quintett
Horn, 1. + 2. Klarinette, Querflöte, Bassklarinette

Beschreibung
Erzählerisch werden mit der Musik die Gedanken der teils epischen Titel aufgenommen. So durchlaufen z.B. in „Schwarzalben“ die skandinavischen Götter- und Heldensagen chromatisch, zappelig und böse das Lied. Oder „Hoppers Leere“, ein atonaler, in lydischer Tonleiter verfasster Gedanke, der die Einsamkeit des modernen Menschen und die Leere des modernen Lebens in Edward Hoppers Bilder widerspiegelt. Das Titelstück, der Walzer „Paradiesgärtlein“, bezieht sich auf das berühmte kleine Ölgemälde eines unbekannten rheinischen Meisters. Hier findet sich eine frühe Darstellung des Märzenbechers wieder und wird musikalisch mit dem Volkslied „Im Märzen der Bauer“ zitiert. „Morgendlandfahrer“ beschreibt den Marsch und Aufbruch ins Unbekannte. In „Sturm“ springen uns wütende Wassermassen entgegen und alle vorhergehenden (musikalischen) Themen werden noch einmal verarbeitet.

Rhapsodie für Horn und Holzbläser

Aufnahmen 12.+13. Dez. 2020
Rabe-Studio -EWG Hamburg
produziert, gemixt u. gemastert Ralf Böcker

1 Eröffnung
2 Tanz
3 Schwarzalben
4 Hoppers Leere
5 Nacht
6 Paradiesgärtlein
7 Odem
8 Morgendlandfahrer
9 Finale Sturm
10 Lento „Die Sehnsucht des Casper Davids“

Hörerkritik

„Damian Maria Rabe glänzt mit seiner „Rhapsodie für Horn und Holzbläser“ als Klang-Essayist. In insgesamt zehn virtuos arrangierten, musikalischen Gedankenspaziergängen entführt er seine Hörer*innen in die Sagenwelten skandinavischer Helden- und GötterEpen, schlüpft in mittelalterliche Bildwelten, wagt sich als Morgenlandfahrer hinaus ins Unbekannte und erkundet schließlich die Seelenwelten des Menschen-Ichs. Ganz in der Tradition literarischer Schöpfungen aus der Feder eines Michel de Montaigne greift D.M. Rabe musische Zitate auf, etwa aus Volksliedern oder aus der Marschmusik, um lauschend beim Flanieren innezuhalten und im Fragment den Blick für das Ganze zu schärfen. Ein Genuss für jeden Liebhaber explorativer Klassik.“
Prof. Stefan Heijnk, Hannover